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  Entwicklungstrends

Entwicklungstrends bei Applikationen - Die Rückkehr zur zentralen Datenverarbeitung

In den ersten Jahrzehnten der EDV, in der Zeit, als das Wort Computer ausschließlich noch Großrechner bezeichnete, liefen Anwendungsprogramme ausschließlich auf zentralen Rechnern. Als Arbeitsstationen dienten dumme Terminals. Im Laufe der Zeit ersetzten mehr und mehr Personal Computer die Host-Client-Struktur, und intelligente Computer übernahmen dezentralisiert die Arbeiten der Host-Rechner. Die Kommunikationsmöglichkeiten der PCs nahmen immer weiter zu. Fax, Internet, Email und Co. wurden zur Selbstverständlichkeit. Server übernahmen die Aufgaben, die bis dahin nur von Hosts übernommen werden konnten.
Mit Einzug von Datenbanken im unteren und mittleren Preissegment migrierten Server vom reinen Dateiserver zur zentralen Datenverarbeitung und übernahmen immer mehr Aufgaben, die in früheren Zeiten von Großrechnern wahrgenommen wurden.
Im Zeitalter des modernen Internets zeichnet sich eine neue Dimension der Zentralisierung ab. Neue Methodiken und Entwicklungsumgebungen erlauben auf Basis von WEB-Servern die Programmierung von rein browserbasierten Anwendungen mit annähernd windowsähnlichen Bedienoberflächen und dem üblichen Komfort. Oft ist eine Softwareinstallation auf den Clients nicht mehr notwendig. Der auf jedem PC installierte Browser (Internet Explorer, Firefox, Opera) reicht für die komplette Bedienung und Darstellung aus. Die eigentlichen Anwendungen und Datenbankzugriffe laufen auf günstigen Internet- und Intranetservern ab. Daher reichen für derartige Anwendungen oft auch betagtere Personal Computer. Da aktuelle Browser mit Java-Engine auf nahezu allen Betriebssystemen verfügbar sind, laufen WEB-basierte Applikationen zudem ohne Änderungen z.B. auf einem MAC genauso, wie auf einem Linux-Rechner oder einem Windows-PC. Dies schafft Plattformunabhängigkeit und senkt Investitionskosten. Kostenreduzierend wirkt sich die Tatsache aus, dass browserbasierte Anwendungen oft keine Lizenzkosten für die Arbeitsstationen verursachen und hohe Skalierbarkeit gewährleistet ist.
Zum Durchbruch webserverbasierter Softwareanwendungen verhalfen die geringe Bandbreite und günstige WEB-Server-Systeme. Für Popularität, auch für Privatanwender, sorgte Google (bekannt durch die gleichnamige Suchmaschine) mit ihrem Online-Kalender, Google Mail, Google Maps und jüngst mit ihrem Online-Office (den Chancen und Gefahren dieser Thematik widmen wir uns in Kürze etwas genauer).

Die Vorteile noch einmal zusammengefasst:
  • gute Skalierbarkeit
  • geringe Hardwareanforderungen
  • geringe oder keine Lizenzkosten für zusätzliche Stationen
  • Zugriff über Internet und VPN möglich
  • auch geringe Bandbreite ist meist ausreichend
  • Plattform- und Betriebssystemunabhängig
  • zentrale Softwarewartung
  • geringer, administrativer Aufwand

Bei Einführung neuer Unternehmenssoftware sollte auf jeden Fall der Einsatz und die Verfügbarkeit von webservergestützten Anwendungen überprüft werden.
( C. Furchtmann / 01.12.2007 )

 

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